Literaturverwaltung oder was?

13 Dezember 2011

Ich habe es mal wieder gemacht. Eine Onlineschulung via Connect. Literaturrecherche und Literaturverwaltung, in meinem Fall Citavi und Zotero.

Dabei kam mir die Diskussion zwischen Christian Hauschke und Lambert Heller wieder in den Sinn, die sich bei dem Thema “Zitieren mit URIs: Anfang vom Ende der Literaturverwaltung” entwickelt hat. Nachdem nun die Eindrücke meiner eigenen Masterarbeit noch recht frisch waren, habe ich beim Lesen der Diskussion festgestellt, dass ich Citavi nicht hätte missen wollen. Oder vielmehr ein Literaturverwaltungsprogramm. Citavi ist es geworden, weil es hier an der Uni  Duisburg-Essen eine Campuslizenz gibt und ich mich mit dem Programm einfach direkt anfreunden konnte.

Und da mich nun interessierte, wie Masterstudierende des Studiengangs “Educational Media” Literaturverwaltungsprogramme beurteilen, habe ich ein paar Wochen der nach Schulung einzelne Studierende zu Ihren Erfahrungen befragt.

Wir kamen zu dem Schluss, dass es vielleicht für einen kurzen Artikel oder eine kurze Ausarbeitung recht aufwendig ist, aber für eine Abschlussarbeit ein Literaturverwaltungsprogramm mehr ist als nur die bloße Verwaltung. Es werden Ideen, Zitate, Ergänzungen, Aufgaben gesammelt, Zeitlimits gesetzt (und dann nicht unbedingt eingehalten…) – Wissens- und Informationsmanagement.

Im Januar schule ich wieder, dieses Mal in einer Präsenzveranstaltung. Mal sehen, was ich dann für Einschätzungen bekomme.

By the way: Viel mehr Energie als jede Literaturverwaltung hat mich die Nummerierungsfunktion von Word 2010 gekostet…


Nun also doch Mac !

24 Oktober 2011

Sonntags, halb zehn in Deutschland…

Ich sitze immer noch ein wenig erschlagen an meinem Schreibtisch. Nachdem mein HP Notebook wegen Überhitzung mal wieder mitten in einer Connect-Session mit den Abekmorstys aufgegeben hat, bin ich auf die Suche gegangen. Wenn etwas Neues, dann was?

Irgendwann bin ich doch auf der Apple-Seite gelandet und letztendlich habe ich mich dazu entschlossen und bin nun stolzer Besitzer eines Mac Books. Was heißt, dass ich mich nach 28 Jahren Windows nun mit einem neuen Betriebssystem herumschlage und permanent auf der Suche bin.

Außerdem muss ich mir eine Lösung einfallen lassen, noch vor 4 Wochen hat mich die Ankündigung, dass Citavi nun doch keine Mac-Version herausbringen wird, nicht wirklich interessiert. Aber nun? Ich schule immer wieder mal Citavi, habe damit meine eigene Masterarbeit geschrieben und brauche es. Also das Mac Book teilen und beide Betriebssysteme laufen lassen oder doch VMWare? Ich denke, ich werde erst einmal VMWare testen und dann weiter sehen. Und dann muss ich mich mit Problem befassen, dass ich bei Schulungen zwar immer auf Zotero für Mac hingewiesen habe, aber darauf nicht groß eingehen musste. Nun fehlen mir die Ausreden ;-)

Es bleibt spannend…


Also doch bloggen ? !

11 Oktober 2011

Die Masterarbeit ist abgeschlossen, der letzte Post dazu geschrieben, das war es!

Na gut, noch ein, zwei Präsentationen im Haus zu den Ergebnissen der Umfrage, aber dann!
Und doch mache ich mir weiterhin Gedanken, recherchiere weiter nach Artikeln, verfolge Diskussionen über Twitter.

Meine Überlegungen, vielleicht doch noch zu bloggen, haben mich immerhin so weit geführt, dass ich den Studienblog entrümpelt habe, über manche Lösungen zu Lernaufgaben doch grinsen musste und sie dann schnell gelöscht habe und manche Kommentare dazu auch wehmütig gelöscht habe, Jan!

Na gut, dann versuche ich mich daran, ein weiteres Bibliothekswesen bloggt…


Und das war es jetzt?

11 September 2011

Und was mache ich jetzt? Alles fertig und vorbei?

Noch kann ich mich gut damit beschäftigen, meinen Rechner aufzuräumen, alle Dateien zu sichten und zu sichern, aber mein Masterstudium ist wirklich und wahrhaftig abgeschlossen. Am Freitag habe ich mir alle Vorträge angehört, die das SoSe2009 gehalten hat, habe mit den anderen mitgefiebert, mich mitgefreut und war wie alle anderen dann tooooooooodmüde…

Und was nehme ich jetzt aus dem Studium mit?? Weiterbilden ist toll und ich werde damit jetzt auch nicht aufhören. Ich gedenke aber keine einzige Klausur mehr zu schreiben!! Außer dass ich damit in das nächste Semester gelangt, habe ich wenig Nutzen daraus gezogen. Was mich jetzt wirklich weiter gebracht hat, war die Reflektion in der Masterarbeit, das Nachdenken über Zusammenhänge und vor allem das Erkennen von Zusammenhänge, die mir vorher nicht bewusst waren. In dieser Form möchte ich sehr gern weiterlernen.

Thematisch? Es würde mich sehr reizen, einen Brief an Edlef Stabenau, Christian Hauschke, Jürgen Plieninger und Lambert Heller zu schreiben, um nachzufragen, ob wir Bibliothekare wirklich so schlimm sind. Never run a changing system…

Und menschlich? Dank meines sehr fernen Fernstudiums befindet sich mein ehemaliger Lehrstuhl zwei Gebäude weiter, wir werden uns immer wieder mal über den Weg laufen (und sei es in der Mensa). Meine Kommilitonen und Tutoren?? Wir haben uns damit verabschiedet, dass wir in Verbindung bleiben wollen. Wir alle wissen auch, wieviele Menschen wir auf diese Art und Weise  nie wieder gesprochen haben… in diesem Falle würde ich mich wirklich riesig freuen, wenn es uns gelänge, den Kontakt doch aufrecht zu erhalten. Über unser Lieblings-LMS FB oder ich richte uns einen Connect-Raum ein, in dem wir uns von Zeit zu Zeit mal treffen können. Wir werden es sehen.

Und dieser Blog? Ich denke, ich werde ihn absehbarer Zeit schließen. Ich habe ihn recht zwangsweise für dieses Studium eröffnet und außer den erwarteten Blogeinträgen für die Creditierung von Studienaufgaben habe ich nicht wirklich viel geschrieben. Irgendwie hatte ich auch nicht das große Bedürfnis, der großen weiten Welt alles mögliche mitzuteilen. Vielleicht ändert sich das ja noch, dann werde ich vielleicht einen neuen Blog aufmachen.

Auf Wiederlesen, Annabell, Andrea und Andrea, Andy, Christina, Eva, Jakob, Jan, Klaus, Marc, Markus, Martin und Verena!


Literaturrecherche? Was für eine “Qual”!

3 März 2011

Ich weiß ja nicht, wie es anderen Berufsgruppen bei Literaturrecherchen ergeht, aber Bibliothekare?

Ich bin nun intensiver dabei, nach Literatur für meine Masterarbeit zu suchen und kämpfe sehr stark mit meinem beruflichen Hintergrund. Dieser Artikel ist ja echt interessant, vielleicht sollte ich den doch einfach mal in Citavi sichern, hmmmm, der ist ja noch interessanter, passt zwar nicht ganz ins Thema, ist aber für die neue Arbeitsgruppe in der UB total interessant, wo war doch gleich noch mal die Datenbank, die ich auch noch durchforsten wollte…. und schon verliert man sich in den den Tiefen des Internets.

Dabei füllt sich dann natürlich auch mein Citavi-Projekt und ich habe Mühe, die guten Ratschläge, die ich meinen Mitstudierenden gegeben habe, selbst einzuhalten: Alles verschlagworten, direkt vernünftig ablegen, immer in das richtige Projekt!

Aber heute Nachmittag werde ich nur nach Literatur für mein Thema suchen und mich nicht ablenken lassen, vielleicht, mal schauen oder so…


eday 2009

23 August 2009

Der eday 2009

Schon ist er vorbei, für mich der erste eday und eine unbedingt lohnende Erfahrung.

Zu meinem angenehmen Erstaunen war der Vortrag, den ich aufgrund seiner trockenen Materie eher gefürchtet hatte,  ausgesprochen kurzweilig und interessant. So hoffe ich doch sehr, dass es dem Team gelingen wird, zumindest die nicht besprochenen Folien des Vortrages von Till Kreutzer: “E-Learning im Lichte von Urheber- und Persönlichkeitsrecht“ noch bereit zu stellen, wenn nicht sogar wie angefragt, noch einmal eine Online-Session mit dem fehlenden Kapitel nachzuholen.

Ansonsten war es sehr interessant, die Medienprojekte der Mitstudierenden kennenzulernen, es wurden Medienprojekte 1 und 2 vorgestellt. Für Andrea und mich bedeutete es auch die Erkenntnis, an die Planung unserer Medienprojekte etwas entspannter herangehen zu können, wir können jetzt (hoffentlich) die Anforderungen ein wenig besser einschätzen.

Es hat sich immer wieder die Gelegenheit ergeben, mit anderen ins Gespräch zu kommen, ich habe mich sehr gefreut, Ingrid (Dethloff) kennenzulernen, meine Berufskollegin, die das Studium bereits abgeschlossen hat und mit der  ich bislang nur per Email Kontakt hatte. Und dass Andrea und Verena gekommen sind und unsere 8er-Kiste dadurch gut vertreten war, hat den Tag ziemlich abgerundet. Schade, dass die anderen nicht teilnehmen konnten. Es wäre schön gewesen, wenn auch Jan den Termin hätte einrichten können, die Präsenztreffen liegen nun einmal weit auseinander, das nächste wird mit Klausuren und Informationen über das zweite Semester gut verplant sein. Es  wäre schön gewesen, wenn wir uns mit unserem Gruppentutor noch einmal in Ruhe und vor allem ftf hätten austauschen können… (by the way: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Janna!)

Nicht zu vergessen, die tolle Betreuung dieses Tages, für das leibliche Wohl wurde umfassend gesorgt, mittags gab es die berühmt(-berüchtigte?) Broccoli-Suppe, Jan, wir haben an dich gedacht:

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Im nächsten Jahr sind wir dann wohl an der Reihe, unsere Medienprojekte zu präsentieren, so schnell wie die ersten sechs Takte jetzt vergangen sind, wird das wohl sehr schnell gehen…

Na dann bis zum eday 2010!