Literaturverwaltung oder was?
13 Dezember 2011Ich habe es mal wieder gemacht. Eine Onlineschulung via Connect. Literaturrecherche und Literaturverwaltung, in meinem Fall Citavi und Zotero.
Dabei kam mir die Diskussion zwischen Christian Hauschke und Lambert Heller wieder in den Sinn, die sich bei dem Thema “Zitieren mit URIs: Anfang vom Ende der Literaturverwaltung” entwickelt hat. Nachdem nun die Eindrücke meiner eigenen Masterarbeit noch recht frisch waren, habe ich beim Lesen der Diskussion festgestellt, dass ich Citavi nicht hätte missen wollen. Oder vielmehr ein Literaturverwaltungsprogramm. Citavi ist es geworden, weil es hier an der Uni Duisburg-Essen eine Campuslizenz gibt und ich mich mit dem Programm einfach direkt anfreunden konnte.
Und da mich nun interessierte, wie Masterstudierende des Studiengangs “Educational Media” Literaturverwaltungsprogramme beurteilen, habe ich ein paar Wochen der nach Schulung einzelne Studierende zu Ihren Erfahrungen befragt.
Wir kamen zu dem Schluss, dass es vielleicht für einen kurzen Artikel oder eine kurze Ausarbeitung recht aufwendig ist, aber für eine Abschlussarbeit ein Literaturverwaltungsprogramm mehr ist als nur die bloße Verwaltung. Es werden Ideen, Zitate, Ergänzungen, Aufgaben gesammelt, Zeitlimits gesetzt (und dann nicht unbedingt eingehalten…) – Wissens- und Informationsmanagement.
Im Januar schule ich wieder, dieses Mal in einer Präsenzveranstaltung. Mal sehen, was ich dann für Einschätzungen bekomme.
By the way: Viel mehr Energie als jede Literaturverwaltung hat mich die Nummerierungsfunktion von Word 2010 gekostet…
Posted by kfafe

